Smartphone: Werkzeug oder Waffe? Besuch eines Jugendbeamten in den 8. Klassen

20.05.2026 von Marie Pfau

jugendpolizist

In der Lebenswelt Jugendlicher ist das Smartphone allgegenwärtig. Wir schätzen es als Fenster zur Welt und als Brücke zu Freunden – doch unterschätzen wir dabei oft die Macht, die wir ihm einräumen. Zu schnell wird das nützliche Werkzeug in unseren Händen zur Waffe, die verletzt oder weitreichende Konsequenzen nach sich zieht. Ein bewusster Umgang ist daher wichtiger denn je.

Genau hier setzte der Vortrag von Thomas Kirner, Jugendpolizist in Dachau, an, der am Montag dieser Woche in allen drei achten Klassen jeweils eine Doppelstunde zu Gast war. Anhand konkreter Praxisbeispiele sensibilisierte er die Jugendlichen für die rechtlichen Folgen digitaler Fehltritte. Dabei ging es nicht nur um das eigene Handeln, sondern auch um die Verantwortung beim Empfang strafbarer Inhalte, etwa in Gruppenchats. Die klare Botschaft: Wer sich der rechtlichen Grenzen bewusst ist, schützt sich und andere vor schwerwiegenden Fehlern.

Im zweiten Teil stand das Verhalten in kritischen Situationen im Fokus. Die zentrale Erkenntnis: Echte Verteidigung braucht keine Hilfsmittel. Die stärksten Waffen, die jeder von uns besitzt, sind der eigene Verstand und der eigene Körper. Wer Gefahren frühzeitig erkennt und besonnen reagiert, zeigt wahre Stärke.

Analog dazu hatten zwei Lehrkräften in allen drei achten Klassen zudem die Aktion "Pack mas" bzw. "Zammgrauft" durchgeführt. Einen Bericht dazu gibt's hier.