Abenteuer-Reise in die Wirren des 1. Weltkriegs Exkursion der 8. Klassen nach Ingolstadt
14.07.2026 von Verena Schlöser
Nachdem die Klasse 8a bereits das Armeemuseum zum 1. Weltkrieg in Ingolstadt mit Frau Dr. Brandl-Knorn und Frau Zschau besucht hatte, machten sich am 09.07.2026 die Klassen 8b und 8c in Begleitung von Herrn Mahnke und Frau Schlöser auf den Weg. Schon die Anreise war spannend, nachdem direkt die S-Bahn Verspätung hatte. Hier konnte aber der Anschlusszug nach Ingolstadt erreicht werden.
In Ingolstadt sammelten wir uns vor dem Reduit Tilly und begannen dann in 2 Gruppen mit sehr kompetenten, wenngleich auch sehr unterschiedlichen, Begleitern die Führungen. Nach der Erläuterung der vorangegangenen Geschichte unter Wilhelm II. und der Politik Bismarcks tauchten wir ein in die verschiedenen Bündnisse und Ereignisse. Das Museum bietet hier einen umfassenden Überblick in die Ursachen und den Verlauf des 1. Weltkriegs. Durch dunkle (wenn auch durch den Brandschutz nur teilweise realistische) Schützengräben, vorbei an Waffen und Alltagsgegenständen bis hin zu kleinen Stationen zum Ausprobieren oder mit kurzen Filmsequenzen eröffnete sich den Schülerinnen und Schülern ein Einblick in die katastrophalen Zustände und menschenverachtenden Schrecken des Krieges. Die Exkursion vertieft damit das Lehrplan-Thema „Imperialismus und 1. Weltkrieg“ sehr anschaulich und soll auch zukünftig veranstaltet werden. Auch wenn die Darstellungen und Erläuterungen teilweise sehr tief und sehr schnell waren, konnten sich die 8. Klässler ein umfassendes Bild von der Erschütterung der Alten Welt machen.
Nach einer kurzen Brotzeit sollte dann eigentlich die entspannte Rückfahrt anstehen. Leider hatten sich Unbefugte auf die Gleisstrecke verirrt, so dass wir über eine Stunde auf dem überfüllten Bahngleis standen, einmal aus dem geplanten Zug wieder aussteigen mussten und am Ende mit mehreren Umstiegen und über 1 Stunde Verspätung erst wieder in Röhrmoos ankamen. Den Schülerinnen und Schülern sei hiermit herzlich für die Geduld und Disziplin gedankt – ihr ward super zuverlässig und selbst die Mitarbeiter im Museum lobten euer Verhalten ausdrücklich! Unser Dank gilt auch Frau Dr. Brandl-Knorn für die Organisation!